Tipps und Infos zur privaten Krankenversicherung


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Eine Krankenversicherung ist wichtig. Gerade Krankheitskosten könnten sonst Existenzen ruinieren. Aus diesem Grunde wurde bereits vor vielen Jahren die gesetzliche Krankenversicherung als Pflichtversicherung für Arbeitnehmer geschaffen. Durch die Beiträge der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber wird so sichergestellt, dass jeder im Krankheitsfall angemessen versorgt wird.

Selbstständige konnten schon immer wählen, ob sie sich freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versichern lassen möchten oder ob sie eine private Krankenversicherung bevorzugen. Aber auch für Arbeitnehmer ist die private Krankenversicherung eine Alternative. Nämlich dann, wenn sie regelmäßig über der Beitragsbemessungsgrenze verdienen. Bis zu dieser Grenze werden Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung einbehalten und je zur Hälfte von Arbeitnehmer und Arbeitgeber getragen. Wer darüber hinaus verdient, zahlt seinen Beitrag höchstens von der Beitragsbemessungsgrenze. Diese lag im Jahr 2010 bei 45.000,00 € jährlich, bzw. 3.750,00 € monatlich. Wer als Arbeitnehmer also monatlich regelmäßig über 3.750,00 € verdient, kann sich freiwillig in einer privaten Krankenversicherung versichern.

Die häufigsten Fragen zur privaten Krankenversicherung

Die private Krankenversicherung ist für gut verdienende Arbeitnehmer sowie für Selbstständige, Freiberufler und Beamte eine Alternative zur gesetzlichen Krankenversicherung. In vielen Fällen sind die Beiträge günstiger und das bei besseren Leistungen.


Wer kann sich privat versichern?

Privat versichern können sich Arbeitnehmer, deren Jahresbruttoeinkommen die letzten drei Jahre in Folge 48.600 Euro überstiegen hat. Selbstständige, Freiberufler und Beamte sowie andere Beihilfeberechtigte haben ebenfalls die Möglichkeit eine private Krankenversicherung abzuschließen, die Höhe des Einkommens ist bei diesem Personenkreis nicht relevant.


Wie berechnen sich die Beiträge in der privaten Krankenversicherung?

Anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung spielt bei der privaten Krankenversicherung das Einkommen keine Rolle. Ausschlaggebend für die Höhe der Beiträge sind der gewählte Tarif, die Höhe der Selbstbeteiligung, das Geschlecht, das Alter und der Gesundheitszustand des zu Versichernden.


Können Familienmitglieder mitversichert werden?

Die private Krankenversicherung kennt im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung keine Familienversicherung. Für jedes Familienmitglied muss eine separate Krankenversicherung abgeschlossen werden.


Leistet der Arbeitgeber einen Zuschuss zu den Beiträgen in der privaten Krankenversicherung?

Analog zur gesetzlichen Krankenversicherung, zahlt der Arbeitgeber 50% bis zum Höchstsatz, der in der gesetzlichen Krankenversicherung üblich ist.


Kann später wieder in die gesetzliche Krankenversicherung gewechselt werden?

Vom Prinzip nicht. Aber es gibt Ausnahmen. Bei Arbeitnehmern ist ein Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung möglich, wenn ihr Einkommen unter die Verdienstgrenze sinkt, die maßgeblich für den Wechsel in die private Krankenversicherung ist. Zum Beispiel, wenn ein Arbeitnehmer nur noch Teilzeit arbeitet oder durch Arbeitsplatzverlust eine Stelle annehmen muss, bei der die Entlohnung niedriger ist.


Auch Freiberufler und Selbstständige können innerhalb der ersten drei Jahre ihrer selbstständigen Tätigkeit unter ganz bestimmten Bedingungen wieder in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln. Wird die Selbstständigkeit aufgegeben und wieder ein Angestelltenverhältnis aufgenommen muss sogar gewechselt werden.


Wie finde ich eine günstige private Krankenversicherung? Wie bei anderen Versicherungen ist es auch in der privaten Krankenversicherung üblich, dass sich die Beiträge und die Tarife der einzelnen Versicherer deutlich voneinander unterscheiden. Deshalb ist ein Versicherungsvergleich auf jeden Fall zu empfehlen.


Nutzen Sie bitte zum Vergleich unseren kostenlosen Tarifvergleich

 
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